Hepatitis C: CBD bald als günstigere Therapie-Alternative?

Die bisherigen Therapien für Hepatitis C Patienten sind sehr teuer, mehrere zehntausend Franken sind nicht unüblich. Das liegt am Preis der aktuellen Medikamente gegen diese Erkrankung. Doch es gibt Neuigkeiten aus Jamaika. Das Forschungsteam um Dr. Henry Lowe hat die Wirkung von CBD auf Hepatitis C und B erforscht und hat Erstaunliches entdeckt. Die Resultate der Forschungen wurden 2017 im Fachmagazin Pharmacognosy Research veröffentlich.

Bei dieser Studie handelt es sich um eine in-vitro Studie, das bedeutet die Forschungen führten die Wissenschaftler ausserhalb eines lebendigen Organismus durch. Die HCV (Hepatitis C) Kulturen wurden in einem passenden Medium gehalten und mit CBD behandelt. Die Resultate sind erstaunlich, CBD konnte die Replikation von HCV um 84.6% hemmen. Auch mit HBV (Hepatitis B) wurde gründlich geforscht, doch es konnte keine Hemmung erreicht werden.

HCV ist eine globales Problem. Überall auf der Welt erkranken laufend Menschen an Hepatitis C durch eine Blut-Übertragung. Bislang sind weltweit rund 170 Millionen Patienten bekannt. Gegen Hepatitis C existiert aktuell keine Impfung und wie erwähnt, eine Therapie ist sehr teuer. Viele dieser erkrankten Personen können sich eine Therapie nicht leisten. In Ländern wie in der Schweiz werden die Patienten durch die Krankenkassen finanziell unterstützt. Doch International betrachtet, besitzen Millionen Menschen keine Krankenkasse und müssen die Kosten für eine Therapie selber tragen. Ein Medikament auf CBD Basis, welches wesentlich günstiger hergestellt werden kann, wäre also ein grosser Schritt. Die Forscher sind zuversichtlich und sehen in diesen Untersuchungen ein grosses Potential.

Quelle: cannabidiol.ch